2022-09-21

KiTa-Helfer-Programm wird auch in 2023 fortgeführt und soll womöglich ins KiBiz überführt werden

Liebe Eltern,
Wie aus der Beschlussfassung des Landtags vom 20.09.2022 hervorgeht, wird die Landesregierung beauftragt:

1.) Das Kita-Helfer-Programm, unabhängig von Corona, fortzuführen.

2.) zu prüfen, wie das Programm in das KiBiz überführt werden kann und somit dauerhaft angelegt wäre.

3.) zu prüfen, wie durch weitere Werbe-, Ausbildungs- und Personalentwicklungsmaßnahmen aus dem Kreis der KiTa-Helfer und Helferinnen pädagogisches Personal für die Kindertagesstätten gewonnen werden kann.

Wir bewerten das als Schritt in die richtige Richtung, aber auch kommunal muss an weiteren Lösungen gearbeitet werden. 
Der Arbeitskreis ist ein wichtiger Anfang. 

JAEB Hilden - 11:54:14 | Kommentar hinzufügen

2022-09-13

Unser Statement zum Familienentlastungspaket 2

Der JAEB befürwortet das Familienentlastungspaket 2 ausdrücklich und begrüßt die punktuelle Entlastung, die es den Eltern und Familien in Hilden verspricht. Unser Dank gebührt Herrn Bürgermeister Claus Pommer und seiner Verwaltung für diese Initiative.

Wir betrachten dieses Familienentlastungspaket als ersten Schritt (zurück) in eine familienfreundliche Richtung. Nun müssen Verwaltung und Rat den nächsten und konsequenten Schritt in Form eines Familienentlastungpakets 3 gehen und mindestens die Neuregelung der Geschwisterkindregelung zurücknehmen, bevor die Regelung im August 2023 in Kraft treten kann. 

Es ist widersprüchlich bis ironisch und im Ergebnis weder familienfreundlich noch sozial, den Eltern zunächst eine einmalige Entlastung in schwierigen Zeiten einzuräumen, wohlwissend, dass kurze Zeit später eine früher beschlossene, lediglich verschobene und sehr umstrittene dauerhafte Beitragserhöhung greifen wird.

Auf den Punkt gebracht werden die Eltern also das Familienentlastungspaket 2 durch die sich anschließende Beitragssteigerung selbst refinanzieren. Es mutet in diesem Zusammenhang fast schon zynisch an, wenn in einzelnen Ausschüssen dann noch ernsthaft über die Finanzierbarkeit dieser Entlastung gestritten wird.

Leider dient die künftige Mehrbelastung der Familien erneut nicht der Steigerung von Qualität und Quantität der Betreuung, weder im Kita- noch im Grundschulbereich, wie von Politik und Verwaltung im vergangenen Jahr versprochen. Stattdessen herrscht weiterhin breite Mangelverwaltung, mittlerweile auch bei der Ganztagsbetreuung der Grundschulen. Der JAEB fordert Politik und Verwaltung mit Nachdruck auf, endlich die Nöte von Kindern und Eltern wahrzunehmen und inhaltlich gegenzusteuern, ohne sich dabei in politischen Grabenkämpfen zu verlieren. 

Auch das wichtige Familienentlastungspaket 1 ist offensichtlich der Reibung der politischen Gegner zum Opfer gefallen und wurde dementsprechend zusammengekürzt, obwohl gute Ansätze aus Ideen des Bürgermeisters und des JAEB enthalten waren. Zur Erinnerung: Projektförderung in Kitagruppen, Unterstützungsmaßnahmen für pädagogische Fachkräfte, Optimierung der Mitarbeiterwerbung und Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit sind nach wie vor dringende Maßnahmen für Hildens Zukunft, an denen wir weiter festhalten werden.

Wir begrüßen zwar, dass unserem Wunsch zur Bildung einer Arbeitsgruppe ,unter Mitarbeit des JAEB, entsprochen wurde. Diese Maßnahme kommt jedoch deutlich zu spät. Einige Ideen, die bereits im Familienentlastungspaket 1 erwähnt wurden, hätten schon parallel umgesetzt werden können.

Der Schuh im Betreuungs-und Bildungssektor drückt nicht erst seit heute und das nötige Geld dafür ist da! Aus dem Budget für Kindertagesstätten finanziert die Stadtverwaltung stattdessen höhenverstellbare Schreibtische für das Rathaus - wenngleich die Notwendigkeit neuer Schreibtische hier nicht in Frage gestellt werden soll, verdeutlicht diese Verwendung von Mitteln weiterhin den fehlenden Stellenwert von Hildener Familien bei Politik und Verwaltung!

Liebe Politikerinnen und Politiker, bitte öffnen Sie die Augen für die Lebensrealität der Hildener Familien! Wir benötigen jetzt Ihre Hilfe für eine bessere Zukunft unserer Kinder!

JAEB Hilden - 00:50:22 | Kommentar hinzufügen

2022-06-21

Das Entlastungspaket für Familien: Ein wichtiger erster Schritt, aber zu wenig Entlastung für Familien.

Mit großem Interesse haben wir das vorgeschlagene Entlastungspaket für Familien zur Kenntnis genommen (https://gi.hilden.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=7693). Es beinhaltet einige Schwerpunkte, die dem JAEB am Herzen liegen. 
So wurde beispielsweise unser Vorschlag, den wir als Antrag in den Jugendhilfeausschuss eingebracht haben (siehe:https://jaeb-hilden.de/Zukunft-mitgestalten/Unsere-Antraege-und-Anfragen/), vollumfänglich übernommen, den Kindern mit neuen Projekten, neue Anreize zu schaffen und neue Perspektiven zu bieten. Dafür sind wir der Verwaltung dankbar und hoffen auf breite Unterstützung in der Politik und eine jährliche Umsetzung dieses wichtigen Punktes. 

Auch die Erhöhung der Attraktivität des Jobprofils im Elementarbereich ist der Elternschaft seit jeher ein wichtiges Anliegen (siehe:https://rp-online.de/nrw/staedte/hilden/elternbeirat-kritisiert-stadt-hilden-wegen-betreuungssituation_aid-70609929), welches nun ernsthaft angegangen wird und in den entsprechenden Ausschüssen diskutiert werden soll. Das Angebot nehmen wir gerne an und betrachten dies als wichtigen Schritt zur effektiven Auseinandersetzung mit dem Fachkräftemangel und seinen negativen Effekten auf die Betreuungssituation unserer Kinder. Wir hoffen, dass sich auch die Hildener Parteien offen mit diesem Angebot auseinandersetzen werden. Die Frage muss gestellt werden, wenn nicht jetzt, wann denn dann?

Klar ist, so darf und kann es in Hilden nicht weitergehen. Es fallen auch weiterhin Gruppen aus, Kinder müssen zu Hause bleiben oder müssen anderweitig betreut werden.

Wir hoffen, Politik und Verwaltung bringen den Mut auf, nicht nur diesen ersten wichtigen Schritt zu wagen, sondern auch den Weg konsequent zu Ende zu gehen und weitere Anreize zu schaffen, die in Ihrer Gesamtheit kurzfristig eine hoffentlich bessere Zukunft für die Bildung unserer Kinder versprechen. Und nur darum sollte es allen agierenden Parteien in Hilden hauptsächlich gehen. Um die Zukunft des Bildungs- und Betreuungsstandorts Hilden und die Belange Ihrer Kinder.

Zu diesem Zweck werden wir die Verwaltung bitten, die Kosten für eine stadtweite, trägerunabhängige Mitarbeiter werben Mitarbeiter Prämie zu ermitteln, welche wir als effektives Werbebudget betrachten. Die SPD hat uns bereits in einem Statement auf unserer Homepage, in diesem Punkt, eine interne Prüfung zugesagt (siehe:https://jaeb-hilden.de/Zukunft-mitgestalten/Positionen-der-Hildener-Parteien/) sowie auch Herr Pommer die Wichtigkeit von neuen Werbekonzepten erst kürzlich unterstrichen hat. Auch hier hat die Verwaltung unsere Unterstützung. 

Am aller wichtigsten ist aber, dass auch andere Kommunen und Träger im Umkreis sich dieses Marketing-Werkzeuges bereits bedienen und Hilden keineswegs ins Hintertreffen geraten sollte. Die Kosten bei einer Prämie von beispielsweise 1000 Euro wären zudem überschaubar und an einen erfolgreich besetzten Arbeitsplatz gekoppelt. Die Kosten-Nutzen-Rechnung wäre als durchweg positiv zu bewerten.

Wir sehen auch nach wie vor großes Potential in einem gemeinsamen Arbeitskreis “Fachkräftemangel”, der Kopplung der Maßnahmen an ein Verkehrskonzept, welches wir vorgestellt haben sowie flexiblen Kooperationen mit lokalen Unternehmen, denen die Betreuungssituation in der Stadt ebenfalls nicht egal sein dürfte. Immerhin ist das Bildungsangebot, aber auch die Bildungsqualität ein wichtiger Faktor in der Beurteilung eines Standorts.

Wir bewerten diesen sehr wichtigen Abschnitt des Paketes aber hauptsächlich als Grundaufgabe einer sich kümmernden Kommune, welchen wir aktiv unterstützen, als Entlastungspaket für Familien sind diese Punkte unseres Erachtens aber nicht geeignet, da sie die Familien nicht effektiv entlasten können.

Und damit kommen wir zu dem, was von dem ”Entlastungspaket für Familien” übrig bleibt:

-Die Übernahme der Kosten für die Ferienbetreuung, die nur einem Bruchteil der Hildener Familien zur Verfügung steht und welche schon weit vor dem Angebot der Kostenübernahme gebucht werden musste, in sich also schon per Definition einige Ungerechigkeiten aufweisen muss. 
Alle Familien, deren Kinder nicht in die Schule gehen werden per se von den Maßnahmen ausgeschlossen, (junge) Familien, die sich das Angebot nicht leisten wollten oder konnten, ebenfalls. Da es sich um einen geringen Betrag handelt, der den Haushalt jedoch nur marginal belastet, freuen wir uns für die Familien, die es betrifft und sehen keinen Grund für eine Ablehnung. Der Punkt ist aber eher als Tropfen auf den heißen Stein zu werten und sicherlich nicht als allgemeine Entlastung für Hildener Familien geeignet.

-Die Einführung der Gutscheine begrüßen wir ausdrücklich so wie wir jedes zusätzliche Angebot für Kinder und Jugendliche in der Stadt ausdrücklich begrüßen. Es muss aber auch angemerkt werden, dass die Stadt sich hier teilweise quersubventioniert und auch dies nur einen geringen Effekt auf die Entlastung der Familienkassen haben wird. 

Zudem muss ebenfalls angemerkt werden, dass sich die Familien in Hilden ihr Entlastungspaket quasi selbst finanzieren müssen mit den zusätzlichen Belastungen, die die Gebührenerhöhungen auf die Abgaben der Familien hat und noch haben wird. 
Da der Effekt des Einstampfens der Geschwisterkindregelung im Elementar-und Primarbereich im aktuellen Haushalt noch keinerlei Auswirkungen zeigen konnte und die Kommune dennoch blendend dasteht, muss die Frage erlaubt sein, warum die Verwaltung und die Politik der Meinung ist, ihre Familien jetzt zusätzlich belasten und im Gegenzug dieses Entlastungspaket präsentieren zu müssen. 
Keine zusätzliche Belastung in diesen von Unsicherheiten geprägten Zeiten, wäre eine geeignete Form der Entlastung gewesen. 

Die eigentliche Entlastung jedoch, wie sie in diesem Paket präsentiert wird, empfinden wir in diesem Kontext dagegen nicht nur als unpassende Augenwischerei, es geht nun auch vielmehr um die Glaubwürdigkeit der lokalen Politik, die ihren Bürgerinnen und Bürgern unisono klar versprochen hat, jegliche Beitragserhöhungen erneut auf den Prüfstand zu stellen, sollte es die Stadtkasse zulassen.  
Wir Eltern sind sicherlich durchaus bereit, in Zeiten großer Not unseren Beitrag zu leisten, um die Qualität der Bildung und Betreuung zu erhöhen, bei einem realen Überschuss von 18,3 Millionen Euro und den Aussichten auf ein ebenfalls positives Ergebnis im nächsten Jahr, sehen wir diese Zeiten aber weder gekommen noch Entbinden wir die Kommune von Ihrer eigentlichen Verpflichtung, ein Mindestmaß an Bildung und Betreuung gewährleisten zu müssen und dies in einen standfesten Haushalt einzubinden. 
Aktuell kann in einigen KiTas weiterhin kein Regelbetrieb aufrecht gehalten werden, so dass gewisse Maßnahmen notwendigerweise diskutiert und beschlossen werden müssen. Der Status Quo gibt gar nichts anderes her. 
Bei allen Diskussionen geht es ja keineswegs um die Schaffung von Elitebildungs- und Betreuungsplätzen, auch wenn wir uns das letztendlich alle wünschen würden. 
Wir freuen uns sehr auf die Diskussionen in den Ausschüssen und mit Politik und Verwaltung. Der Weg, den dieses Paket bereitet, ist richtig, nur die eigentliche Entlastung für alle Familien hat man vergessen. Daran sollte noch gearbeitet werden. 

JAEB Hilden - 08:48:48 | Kommentar hinzufügen

2022-05-11

Bürgeraktion reicht umfangreichen Antrag über Änderung der Beitragserhöhungen ein

Die Unterstützung für eine Rücknahme der beschlossenen Beitragserhöhungen wächst erfreulicherweise kontinuierlich. Nachdem schon die FDP den Erlass der KiTa- und OGS-Beiträge für Geschwisterkinder beantragt hat und die Partei der Grünen sich dem Thema ebenfalls widmen möchte, hat uns gestern die Bürgeraktion darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Partei auch einen umfangreichen Antrag eingereicht hat, der nicht nur die Wiederherstellung der orginären Geschwisterkindregelungen vorsieht, sondern auch den Beitrag zur VGS kürzen möchte. Damit geht der Antrag weiter als der Antrag der FDP.
Begründet wird dies mit dem guten Haushaltsergebnis und den Rücklagen, die Hilden bereits gebildet hat und somit weiter ausbauen konnte. Den Antrag findet ihr hier: https://jaeb-hilden.de/Zukunft-mitgestalten/Die-Antraege-und-Anfragen-der-Parteien/
Wir danken der Partei sehr für Ihre Unterstützung.

JAEB Hilden - 11:59:41 | Kommentar hinzufügen

2022-05-07

SPD wirft Bürgermeister Pommer Wecken von Begehrlichkeiten und Führungsschwäche vor. Wir reagieren.

Wir sehen uns gezwungen, auf das Statement der SPD Hilden bezüglich der Entlastungspläne für Familien von Bürgermeister Pommer zu reagieren.
Leider sieht es aktuell nicht so aus, als würde die Fraktion die Entlastung der Familien und den Ausbau der Qualität im Bildungs- und Betreuungssektor als Ihre Priorität ansehen. Das können wir nicht nachvollziehen. 
Das Statement der SPD findet ihr unter Anderem hier:
https://www.anzeiger24.de/hilden/lokale-empfehlungen/geldsegen-pommer-will-familien-entlasten-lob-und-kritik-deinhilden

Unsere Reaktion findet ihr natürlich hier:

Sehr geehrter Herr Buchner, sehr geehrter Herr Stöter, sehr geehrte Damen und Herren der SPD-Fraktion des Rates der Stadt Hilden,
es ehrt die SPD sehr, so kurz vor den Landtagswahlen einem brisanten, aber für viele Hildener Familien umso wichtigeren Thema keine Unterstützung auszusprechen. Immerhin spielen Sie mit offenen Karten, was wir von Ihren Kollegen der CDU Fraktion bislang nicht behaupten können.

Ihre Argumentation, warum Sie der Idee unseres Bürgermeisters Pommer eine Absage erteilen, können wir nicht unkommentiert stehen lassen.
Sie, Herr Buchner, werden zitiert mit einer Aussage, dass die Verwaltung nicht durch zusätzliche Aufgaben weiter belastet werden könne, da diese bereits am Limit agiere. Selbst wenn das so sein sollte: Mit dieser Argumentation brauchen weder wir noch die Parteien künftig Anträge und Ideen in die Gremien der Stadt einbringen, da alles über das Maß der Sachbearbeitung hinaus eine unzumutbare Mehrarbeit darstellen würde.

Einer dringend nötigen Einführung eines Kennzahlensystems im Elementarbereich würde also schon im Vorfeld eine Absage erteilt, obwohl eine übersichtliche Darstellung von Ausfallzeiten und anderen Qualitätsparametern im KiTa-Betrieb zur Überprüfung des Betreuungsstandards für den Jugendhilfeausschuss obligatorisch sein muss. Wir und Sie könnten die Aufgaben, mit denen die Bürgerinnen und Bürger, in Form der Eltern, uns vertrauensvoll beauftragt haben, schlicht nicht mehr erfüllen.
Eine Verwaltung, die nicht mehr belastet werden darf, ist schlicht dysfunktional.
Da Sie selbst den von Dr. Pommer zur Entlastung der Verwaltung vorgelegten zusätzlichen Stellenplan gemeinsam mit der CDU Fraktion blockieren, fragt sich die Elternschaft: Welchen Lösungsansatz bieten Sie?
Sie begründen Ihre ablehnende Haltung zu Dr. Pommers Initiative mit der Haushaltskonsolidierung, deren Wichtigkeit wir zweifelsfrei anerkennen. Doch wieso sollte eine ordentliche Haushaltsführung zu Lasten junger Familien und der Qualität im Betreuungssektor gehen?
Dem JAEB entsteht zunehmend der Eindruck, jegliche familienfreundliche Initiative werde von Ihnen mit dem Hinweis auf die angeblich desolate Haushaltslage der Stadt im Keim erstickt. Wir stellen uns ganz nebenbei bemerkt auch die Frage, ob die SPD nicht einen erheblichen Anteil an dieser Haushaltslage hat, da bis vor Herrn Pommer 20 Jahre lang der/die Bürgermeister/in von der SPD gestellt wurde.

Wie erklären Sie außerdem den Familien, dass Sie an anderer Stelle, nämlich beispielsweise den Sportplätzen, großzügig Geld ausgeben wollen? Wir spielen unter Anderem auf den Antrag der CDU- und SPD-Fraktion vom 23.02.2022 an, mit der ein kostenintensives Gutachten über den Ausbau der städtischen Sportanlage an der Furtwänglerstraße ,ohne große Bedenken, in Auftrag gegeben wurde.
Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen?
Wir sind gespannt, wie genau Sie in die Zukunft unserer Stadt investieren wollen. Wir sehen großen Bedarf im Elementarbereich und begrüßen Ihre Initiative, die Personalförderung zumindest zu diskutieren. Eine Investition in die Bildungsqualität und den Bildungsstandort Hilden darf aber nicht gleichzeitig eine Absage an die Entlastung für junge Familien bedeuten.

Wenn eine Entlastung von Familien und Kindern, gerade in einer Zeit, die von mehr als finanziellen Unsicherheiten geprägt ist, von Ihnen nicht als Investition in die Zukunft angesehen wird, was dann?
Wir möchten abschließend anmerken, dass Sie Herrn Pommer vorwerfen, dass er Sie nicht an seinen Überlegungen hat teilnehmen lassen. Das gleiche hätten wir uns im November auch gewünscht, als wir vor vollendete Tatsachen gestellt wurden. 

Wenn Sie also einen Dialog in dieser Angelegenheit führen und die Eltern endlich, vollumfänglich und fair einbeziehen möchten, stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß,
Ihr Jugendamtselternbeirat der Stadt Hilden

JAEB Hilden - 21:54:09 | Kommentar hinzufügen





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